Organisatorinen: Anneke Jostes und Christine Weißenberg, Universität Kassel / Witzenhausen, Deutschland
Outline:
Erfahrungs- und Wissensaustausch ist nicht nur für zukünftige Entwicklungsprozesse von großer Bedeutung, sondern auch um altbewährtes Wissen zu bewahren welches aus dem Leben und Arbeiten von Generationen hervor geht. Gerade die Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung gründet auf dieser Art Wissen. In Zeiten zunehmender Industrialisierung im Agrarsektor droht dieses Wissen aufgrund von wachsender Spezialisierung bis hin zum Anbau in Monokultur verloren zu gehen. Wie folgende Beispiele verdeutlichen, ist es aber von großer Bedeutung, traditionelles Wissen weiter zu geben um die Vielfalt des kultivierten Landes zu bewahren:
Junge Menschen haben weniger, aber wahrscheinlich auch andere Erfahrungen gemacht als ältere. Es ist somit ebenfalls sehr wichtig, dass die Generationen miteinander in Kontakt stehen, sich über die Unterschiede austauschen und sich ihrer bewusst werden um zukünftigen Herausforderungen begegnen zu können. .
Im Verlauf des Workshops wollen wir den Blick zunächst auf den generationsübergreifenden Wissens- und Erfahrungsaustausch in unserem eigenen privaten und kulturellen Umfeld richten. Auf dieser Basis möchten wir in der zweiten Phase herausarbeiten, wie man den Kontakt und Wissensaustausch zwischen den Generationen allgemein pflegen und stärken kann.
von Ruth Corsten, International Association of Students in Agricultural and Related Sciences