Organisatorin: Ilse Koehler-Rollefson
Redner:
Outline:
Pastoralismus (mobile Viehhaltung) wird heute in Europa als ein wesentlicher Bestandteil für den Erhalt der biologischen Vielfalt und Wahrung der Attraktion von Kulturlandschaften erkannt. In vielen anderen Ländern werden Viehhalter weiterhin als umweltfeindlich eingestuft und große internationale Organisationen, wie etwa UNCCD (Sekretariat der Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung), machen sie verantwortlich für Überweidung und Ausbreitung der Wüstenbildung. Wie können wir diese überholten Einstellungen ändern? Wie können Viehhalter in Entwicklungsländern Anerkennung für ihre Rolle in der Erhaltung von Rassen und Ökosystemen erfahren?
Was können wir aus der europäischen Erfahrung lernen? Wie müssen sich internationale Einrichtungen und Entscheidungsträger ändern, um das Potential mobiler Viehhaltung für den Naturschutz zu nutzen? Wie können Wissenschaftler die Viehhalter und ihre Standpunkte unterstützen?
Ziel des Workshops ist die Entwicklung einer Strategie, um das Image des Pastoralismus bei Entscheidungsträgern zu verbessern und die Erarbeitung von Ideen für einen Mechanismus zur Stärkung der offiziellen Rolle der Viehhalter im Naturschutz.
PASTORALISM AND BIODIVERSITY
Statement by pastoralists and support organizations attending the ninth meeting of the Conference of Parties of the Convention on Biological Diversity
19 May 2008 Bonn, Germany
Pastoralism is a way of life that protects biodiversity, including livestock breeds, landscapes, ecological systems, wild flora and fauna. It is a valid and sustainable form of land use. Common land tenure is crucial for the efficient functioning of pastoralism.