Planet Diversity World Congress on the Future of Food and Agriculture

Künstler am Veranstaltungsort

Sieben Künstler haben Formen, Farben und Licht an den Veranstaltungsort gebracht. Mit Kunst können wir die Vielfalt ausdrücken und verstehen.

Die Künstler:

Anke Ikelle-Matiba (Imka)

Kunstinstallation “Spiegel der Natur”: Bemalte Skulpturen aus Treibhölzern vom Rheinufer
Web: www.imka-kunst.de

Gisela Mack

Paintings:  “Burning after”
info@gisela-mack.de

Kunst-Agentur Vera Christ

1.    Eric Mayen – Fotoarbeiten  - Panoramafotos – Titel: Frühling
2.    Reinhard Doubrawa – Papierintarsia – Titel: ‚Auf meinem Weg ins Paradies’
3.    Ingo Botho Reize – Algenbilder – Titel: Algenbild, 2007
Web: www.kunstagentur.com

Laura Sevilla San Miguel

Die Bilder von Laura Sevilla gehören in den Bereich der poetischen Intervention, sie denaturaliesieren die städtische Landschaft, machen sie umkehrbar, sie übersteigen die eigene Haut um Filmabschnitte des selben Films doppelzubelichten. Nach dem Versuch ein Bild einzufrieren, erleben wir jetzt denVersuch den Lauf der Zeit und seine Synergie festzuhalten. So reihen sich die Doppelbellichtungen nicht so sehr in die Bewegung des eingefrorenen Bildes sondern in die des konkreten Augenblicks.
sevilla@diesein.net

Men Duri Melcher

Glaskunst aus Recyclingmaterial und Saatgut
Web: www.menduriart.com

Sabine Naumann-Cleve

Vielfältige Einfalt“, 2005, Plastikkartoffeln, Acryl, Plastikblumen, Graberde
Das neue, künstliche Produkt lockt verführerisch in seiner scheinbaren Unverfänglichkeit und Harmlosigkeit.
Alle Kartoffeln sind leuchtend gelb und haben auf ihrer Oberseite ein lanzettenförmiges schwarzes Zeichen, das wie ein stilisiertes Blatt aussieht.
Aus diesem Zeichen sprießen künstliche Maiglöckchenblüten sowie schmale, grüne Plastikblätter.
Die Maiglöckchen gehören zu den Marienblumen. Eine Legende besagt, dass Maiglöckchen dort entstanden sind, wo Maria neben dem Kreuz ihre Tränen vergoss.

 

Tränen der Kore“, 2008, Modelliermasse, Apfelkerne, Apfelblütenblätter
In der griechischen Mythologie ist Kore, auch als Persephone bekannt, die Göttin der Toten- und Unterwelt sowie der Fruchtbarkeit. Im Winter lebt sie in der Unterwelt und im Sommer auf der Erde bei ihrer Mutter Demeter.

 

Tod für die Welt“, 2008, Maiskörner, Acryl, Tischdecke, Europalette, Verpackungsmaterial, Einwegbesteck
Thema der Arbeit sind die Probleme „Hunger in der Welt“ und ungerechte Verteilung, die mit Hilfe der Gentechnik weiter verschärft werden.
Die weiße Tischdecke bildet mit den Europaletten einen modernen Altar der globalisierten Warenwelt.

 

Das Blaue vom Himmel“, 2006, Maiswurzeln, Überziehschuhe, Vlies
Maiswurzeln ragen zum Himmel, teilweise klebt noch Erde an ihnen. Fast scheint es, als würden sie zum Himmel schreien und die Welt stünde Kopf.
Der Mais wächst nicht mehr in der Erde; er steckt in blauen Überziehschuhen, wie sie z. B. in Laboren und Forschungseinrichtungen verwendet werden.

 

Wach auf und träum weiter“, 2006, Milchflaschen, Heu, Kunstrasen, Fliesen
2006 beträgt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch für Milch und Milchprodukte in der Bundesrepublik 132 Liter. Deshalb stehen 132 Milchflaschen, die mit Heu gefüllt sind, auf einer quadratischen Fläche aus Kunstrasen.

Web: www.naumann-cleve.de

Ulla Pfund

Ök-collagen: Werke aus recyceltem Verpackungsmaterial
Web: www.ursula-maria-pfund.de

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Das Organisationsteam